Abnehmen und Hunger
Kommt Hunger auf, sind meist alle guten Vorsätze vergessen und der Weg zum Kühlschrank oder zur “Schatztruhe” ist vorprogrammiert. Daher ist Hungervermeidung ein zentrales Thema beim Abnehmen, auf das viele Diäten leider keinen Wert legen. Anders bei “Leichter leben in Deutschland”.
Hunger wird hauptsächlich von 2 Mechanismen gesteuert: Der Magendehnung und dem Blutzuckerspiegel. Eine Magendehnung tritt ein, wenn das Essen ein bestimmtes Volumen hat und den Magen füllt. Daher muss man, will man erfolgreich den Hunger beherrschen, idealerweise Lebensmittel mit einer geringen Energiedichte essen. Viel Masse bei wenig Kalorien ist das Erfolgsrezept. Darunter fallen fettarme und ballaststoffreiche Produkte, wie echte Vollkornprodukte, Gemüse, Beeren. Durch geschickte Kombination lässt sich bei fast jedem Essen die Energiedichte verändern, siehe unsere Rezepte in den Kochbüchern.
Genau so wichtig ist aber die Vermeidung von massiven Blutzuckerschwankungen. Durch das Essen von schnellen Kohlenhydraten wie Brötchen, Snacks, Zucker und zuckerhaltigen Produkten (auch Obst) werden Blutzucker/Insulinschwankungen ausgelöst. Diese führen beim schnellen Absinken zu Hunger und fördern gleichzeitig die Fetteinlagerung und blockieren die Fettverbrennung.
Beachten Sie diese Grundlagen, dann werden Sie abnehmen ohne Hunger, aber mit vollen Tellern.
Tags: Blutzuckerschwankungen, Hunger, Hungeranfälle, Insulin
März 10th, 2009 at 9:09 pm
Dazu hätte ich eine Rückfrage. Ein Vorteil den man “normalen” Ernährungsumstellungen nachsagt (sowas wie FDH oder FDR) war ja, dass nach einer gewissen Zeit der Magen wieder kleiner wird (wenn er vorher durch zu reichliches Essen gedehnt wurde). Stimmt das? Und falls ja, dann ist es ja durchaus ein Nachteil, wenn man zwar zu 99 % das richtige ist, aber im falschen Moment immer noch reichlich was in den Magen passt, oder?